WURTH Essenzenfabrik GmbH, Paulusgasse 15, A-1030 Wien, TEL. +43/1/7121608, FAX +43/1/7139658


Chronik


Die Firma Josef Wurth wurde im Jahre 1935, von Herrn Josef Wurth aus Perchtoldsdorf, gegründet. Da zum damaligen Zeitpunkt kein geeignetes eigenes Haus mit entsprechend großen Räumlichkeiten für die gesamte Produktion in Wien zu finden war, wurde der Betrieb vorerst in mehreren Häusern im Bereich der Roßauer Lände untergebracht.

Das vielfältige Erzeugungsprogramm umfaßte neben den Stella-Likörkompositionen, die hauptsächlich in den Haushalten durch die Hausfrau selbst verwendet wurden, Grundstoffe für die Erzeugung von alkoholfreien und alkoholischen Getränken, Aromen und Essenzen für die Spirituosen- und Nährmittel-Industrie. In der Destillation wurden Essenzen, Rum, Fruchtdestillate und Auszüge für die Milchindustrie

(Milchmischgetränke) hergestellt. Ferner wurden Speiseeis-Grundstoffe auf natürlicher Basis (aus Früchten), Duftkompositionen für die Kosmetik, Wurstwürzen und Lebensmittelfarben erzeugt.

Im Jahre 1948 wurde der Firma ein eigenes Brennrecht für die Edelbrand-Destillerie mit einem Eigenlager zuerkannt und am Fernpaß in Tirol wurde die Erste Nordtiroler Koniferen-Destillerie gegründet. Im selben Jahr wurde ein entsprechendes Gelände für den Bau einer eigenen Fabrik im 3. Bezirk, in der Paulusgasse 15, gefunden und im Jahre 1950 erfolgte die Übersiedlung in die neue Fabrik. Die Finanzierung erfolgte zur Gänze aus eigenen Mitteln (ohne jedes Fremdkapital). Die besseren Voraussetzungen für ein rationelles und gutes Arbeiten wirkten sich bald in der Steigerung des Umsatzes aus und die Firma Wurth wurde zu einer der größten und bekanntesten Firma in der Branche der Nahrungs- und Genußmittel-Industrie in Österreich.

Nicht nur in ganz Österreich stieg die Anzahl der Kunden auf über 2000, auch der Export ins nahe und ferne Ausland stieg auf bis zu 25-30% des Gesamtumsatzes. Exportiert wurde unter anderem nach Jugoslawien, Griechenland, Skandinavien, Israel, USA und Kanada. Nach dem Tode von Kommerzialrat Josef Wurth - diesen Titel hatte er im Jahre 1958 verliehen bekommen - haben 1974 seine 3 Kinder die Firma geerbt. Robert Wurth und dessen Ehegattin Jolanda Wurth, leiteten in den folgenden Jahren das Unternehmen.

Der Geschäftsanteil der Schwestern Erika und Monika wurde nach einigen Jahren abgelöst und im Jahre 1986 ging der Betrieb bereits in die dritte Generation über. Die Söhne Josef und Andreas Wurth übernahmen die Firmenleitung von Ihren Eltern. Die Firma ist auch unter der Leitung der 3. Generation ein Privatunternehmen geblieben. Eine gewisse Pionierarbeit hat das Unternehmen für die österreichische Lebensmittelbranche in den ehemaligen Ostblockstaaten geleistet.


Fast seit der Gründung, wurde nicht ohne Risiko, nach Ungarn, Jugoslawien, Polen usw. geliefert. Jedoch ist der effizienteste Schritt, Anfang 1989, durch die Gründung eines Joint Venture in Ungarn gelungen. Wurth - Kende: E-Mail: kende@matavnet.hu, Internetadresse: www.wurthkende.hu. Die Firma Wurth hatte damit das dritte registrierte Joint Venture in Ungarn, das aktiv arbeitete gegründet. Weiters wurde 1989 die Firma Aschinger GmbH in Himberg dazugekauft, was sich für die Firma ebenfalls bis heute als positiv herausstellt.

Der Firma Josef Wurth wurde im Jahre 1990, als Anerkennung für die durch 56 Jahre geleistete Arbeit auf dem Gebiet der Wirtschaft im In- und Ausland, das Recht zur Führung des Staatswappens im geschäftlichen Bereich nach § 68 der Gewerbeordung zuerkannt. Man kann generell sagen, daß nach der Firmenübernahme im Jahre 1986, durch die Herren Andreas und Josef Wurth, die Firma eine prächtige Entwicklung mit einer Umsatzsteigerung von über 20% zeigt und durch die Firmengründung in Ungarn, sowie dem Kauf der Firma Aschinger GmbH, ein weiterer Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt wurden.