Chronik
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Die
Firma Josef Wurth wurde im Jahre 1935, von Herrn Josef Wurth
aus Perchtoldsdorf, gegründet. Da zum damaligen Zeitpunkt
kein geeignetes eigenes Haus mit entsprechend großen Räumlichkeiten
für die gesamte Produktion in Wien zu finden war, wurde
der Betrieb vorerst in mehreren Häusern im Bereich der Roßauer
Lände untergebracht.
Das vielfältige Erzeugungsprogramm umfaßte neben den
Stella-Likörkompositionen, die hauptsächlich in den Haushalten
durch die Hausfrau selbst verwendet wurden, Grundstoffe
für die Erzeugung von alkoholfreien und alkoholischen Getränken,
Aromen und Essenzen für die Spirituosen- und Nährmittel-Industrie.
In der Destillation wurden Essenzen, Rum, Fruchtdestillate
und Auszüge für die Milchindustrie
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(Milchmischgetränke) hergestellt. Ferner wurden Speiseeis-Grundstoffe
auf natürlicher Basis (aus Früchten), Duftkompositionen
für die Kosmetik, Wurstwürzen und Lebensmittelfarben erzeugt.
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| Im
Jahre 1948 wurde der Firma ein eigenes Brennrecht für die
Edelbrand-Destillerie mit einem Eigenlager zuerkannt
und am Fernpaß in Tirol wurde die Erste Nordtiroler Koniferen-Destillerie
gegründet. Im selben Jahr wurde ein entsprechendes Gelände
für den Bau einer eigenen Fabrik im 3. Bezirk, in der Paulusgasse
15, gefunden und im Jahre 1950 erfolgte die Übersiedlung in
die neue Fabrik. Die
Finanzierung erfolgte zur Gänze aus eigenen Mitteln (ohne
jedes Fremdkapital). Die besseren Voraussetzungen für ein
rationelles und gutes Arbeiten wirkten sich bald in der Steigerung
des Umsatzes aus und die Firma Wurth wurde zu einer der größten
und bekanntesten Firma in der Branche der Nahrungs- und Genußmittel-Industrie
in Österreich. |
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Nicht
nur in ganz Österreich stieg die Anzahl der Kunden auf über
2000, auch der Export ins nahe und ferne Ausland stieg auf
bis zu 25-30% des Gesamtumsatzes. Exportiert wurde unter
anderem nach Jugoslawien, Griechenland, Skandinavien, Israel,
USA und Kanada. Nach dem Tode von Kommerzialrat Josef Wurth
- diesen Titel hatte er im Jahre 1958 verliehen bekommen
- haben 1974 seine 3 Kinder die Firma geerbt. Robert Wurth
und dessen Ehegattin Jolanda Wurth, leiteten in den folgenden
Jahren das Unternehmen.
Der Geschäftsanteil der Schwestern Erika und Monika wurde
nach einigen Jahren abgelöst und im Jahre 1986 ging der
Betrieb bereits in die dritte Generation über. Die Söhne
Josef und Andreas Wurth übernahmen die Firmenleitung von
Ihren Eltern. Die Firma ist auch unter der Leitung der 3.
Generation ein Privatunternehmen geblieben. Eine gewisse
Pionierarbeit hat das Unternehmen für die österreichische
Lebensmittelbranche in den ehemaligen Ostblockstaaten geleistet.
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Fast
seit der Gründung, wurde nicht ohne Risiko, nach Ungarn, Jugoslawien,
Polen usw. geliefert. Jedoch ist der effizienteste Schritt,
Anfang 1989, durch die Gründung eines Joint Venture in Ungarn
gelungen. Wurth - Kende: E-Mail: kende@matavnet.hu,
Internetadresse: www.wurthkende.hu.
Die Firma Wurth hatte damit das dritte registrierte Joint
Venture in Ungarn, das aktiv arbeitete gegründet. Weiters
wurde 1989 die Firma Aschinger GmbH in Himberg dazugekauft,
was sich für die Firma ebenfalls bis heute als positiv herausstellt. |
Der Firma Josef Wurth wurde im Jahre 1990, als Anerkennung
für die durch 56 Jahre geleistete Arbeit auf dem Gebiet der
Wirtschaft im In- und Ausland, das Recht zur Führung des Staatswappens
im geschäftlichen Bereich nach § 68 der Gewerbeordung zuerkannt.
Man kann generell sagen, daß nach der Firmenübernahme
im Jahre 1986, durch die Herren Andreas und Josef Wurth, die
Firma eine prächtige Entwicklung mit einer Umsatzsteigerung
von über 20% zeigt und durch die Firmengründung in Ungarn,
sowie dem Kauf der Firma Aschinger GmbH, ein weiterer Grundstein
für eine erfolgreiche Zukunft gelegt wurden. |
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